Auf dieser Seite findet ihr immer mal wieder neue Fotos aus dem Leben der Familie Näf.

Freitag, 8. Dezember 2017

Das wäre geschafft!

Die Guetzlizeit beginnt ja bei mir schon sehr früh: mit der Aufgabe der Bestellung im TopCC.
Schliesslich müssen da 10 kg Puderzucker, 25 kg Nüsse aller Art, von Mehl und Zucker gar nicht zu schweigen, geordert werden.
Das klappt auch immer sehr gut: am Freitag hole ich die bestellte Ware ab, am Samstag trägt mir Heinzel-Thomas alles in die Thaynger Schulküche.

Am Mittwoch danach gehts dann los: das Marathon-Guetzle.
Pro Abend stellen 14 Teilnehmende 15 Sorten Guetzli/Pralinen her. 
Das heisst also Ärmel hochschieben und hoch die Tassen, resp. hoch die Nüsse!
Nach fast 3 Std. durechrampfe gibts dann zur Belohnung eine Suppe, die Mami jedes Mal zubereitet, bevors ans Abfüllen der Guetzli geht.
Am 3. Abend war sogar die "Schaffhauser AZ" anwesend.
Am Tag davor rief mich ein Reporter an, dass sie eine Reportage über Kochkurse in der Region planen würden und daher gerne an den Guetzlikurs kommen möchten.
So standen dann nebst den regulären Teilnehmenden auch noch eine Schreiberin und ein Fotograf in der Küche.
 
Der Bericht ist gestern erschienen und eine Kollegin hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich das Spritzen der Zimtsterne ja mit links mache!
Keine Frage, hab ich ihr geantwortet, ich pass mich mit dem Spritzen der anwesenden Zeitung an :-)).
Gestern nun war der 4. und letzte Abend der diesjährigen Guetzlisaison.
 
Da spurte ich dann also 4 Stunden permantent durch die grosse Schulküche (ich habe Thomas erklärt, dass ich jeden Abend einen 10 km Lauf absolviere. Da hat er mich ausgelacht. Gestern nun sagte eine Teilnehmerin, dass ihr Schrittzähler als sie kam auf 20% war, und nun sei er auf 100%!) , darauf schauend, dass alle Öfen gut gefüllt sind, niemand falsche Nüsse verwendet, die Butter suchend oder den Amaretti-Griff erklärend.... puh!
 Es ist immer ä grossi Freud zu sehen, wie sich alle ins Zeug legen und wieviele Teilnehmende schon seit vielen Jahren immer wieder kommen, weil das für sie DER Guetzlianlass ist.
 Nun ists geschafft, die letzten Mandeln sind verarbeitet, der letzte Marzipan in die Datteln verpackt und Nüsse zum Caramelisieren hats auch keine mehr.
Dafür haben über 60 GuetzlibäckerInnen ihre Dosen gefüllt und können sich getrost nach hinten legen: Weihnachten kann kommen!

Weitere Fotos hats überigens auf naef-kochkurse :-)

Dienstag, 21. November 2017

Ein Sonntagnachmittag im Schupfen

Und schon ist wieder 3/4 Jahr vergangen, seit unserm Frühlingskochkurs im Schupfen. 

Im Gegensatz zum Frühling waren wir diesmal eine grosse Gruppe, die zusammen ein herbstliches Menu kochen wollte. 
Vollzählig haben sich alle um 16 Uhr zum Apéro getroffen.
 
Philipp hat uns (in ungewohnter Kochuniform) begrüsst. Anschliessend konnten wir eine Runde in der umgebauten Rhyschüür machen:
 
unglaublich, was aus der Schüür geworden ist: so geschmackvoll und mit den grossen Fensterfronten. Da muss doch dringendst ein Fest her (Heidi hat bereits mit Philipp versucht, eine Fest-Abwasch-Deal rauszuschlagen :-) ).
Vor lauter Staunen hab ich das Fotografieren vergessen und daher müsst ihr mit einem Bild der "alten Rhyschüür" aus der Schupfenbroschüre vorlieb nehmen.
 Aber wenn alles klappt, werden wir den nächsten Kochkurs in der neuen Küche haben. Dann gibts dann wohl Bilder davon.
 
Nach der Rückkehr hat uns Christian das Menu erklärt und ab gings in 2-er Gruppen ans Werk:
 Claudia und Debbie haben sich dem Fleisch gewidmet
 

Marianne und Ruth dem offenen Raviolo
 
 
Maya und ich mantschten Topfen-Nougat-Knödel
 

Franziska, Martina und Doris sind im Kohlräblimonde schnitzen und Rüebli tournieren aufgeblüht.
 

Ja und wer fehlt denn noch? Natürlich die liebe Heidi! Die hat sich per sofort in die Abwaschküche verzogen (NEIN!!!! Das muss sie def. nicht!!! Aber sie hat wohl immer so Mitleid, mit dem Spühler, der gegen Abend noch den ganzen Mittagsservice unabgewaschen antrifft, dass sie sich dorthin verkriecht und vor sich hin chrampfet).
 Zusammen mit Yannis und Christian haben wir uns mal wieder mächtig ins Zeug gelegt, alles gerichtet und vorbereitet, sodass wir uns nachher an den von Manu schön gedeckten Tisch setzen konnten.
 
Und dann gabs natürlich "Bastelstunde mit Manu": mit viel Liebe hat sie für uns doppelte Sterne gefaltet, welche wir nun nachbasteln konnten. So nach dem Motto "stille Post" hat sies oben am Tisch gezeigt, Heidi hats nachgemacht, Doris ihr abgeschaut, an Maya weiter, ich gut geguckt und am Ende unserer Schlange war Debbie.
 

Aber trotz den Umständen hatte am Schluss jede einen doppelten Servietenstern vor sich, als Müsterli fürs Weihnachtsessen.
Vom Schupfenteam wurde dann das Menu fertig zubereitet, schön angerichtet und serviert (toll, nicht wahr? Anesitze, ässe, nid ufruume, gibts sonst in keinem Kurs :-)).
 
Die Runde war fröhlich, dass Essen hat super geschmeckt und somit freuen wir uns auf den Frühlingskochkurs! Herzlichen Dank liebes Schupften-Team für euern Zusatzeinsatz am Sonntagnachmittag!

Mittwoch, 8. November 2017

Apfel-Tiramisù

Unser Apfelbaum hat in diesem Jahr mal wieder ziemlich "gschwächlet". Kaum ein Äpfelchen dran und die wenigen, dies gab, hatten am Schluss Bewohner drin und faulten noch am Baum! Grrrrrr
 
Jo nu: trotzdem hat Thomas ein Fass voller Fallobst von überall her zusammengekriegt und hats zusammen mit Philip auf Rolis Hof gemahlen, sodass nun 2 Fässer in unserm Keller vor sich her gären.
 

Die Likör- oder Küchenverwertung gehört dann eher in meine Domäne. Und darum gibts hier mal wieder ein Rezept:

Ein Apfel-Tiramisù

Mit so schön roten Äpfeln siehts super toll aus (also ja nicht schälen!!), lässt sich gut vorbereiten und schmeckt saftig-süss.
Man könnte es anstelle in der grossen Form auch in kleine Portionengläsli abfüllen, und so servieren oder an ein Fest mitnehmen.
Das Rezept findet ihr hier, viel Spass beim Kochen!

Dienstag, 31. Oktober 2017

Leinen los: das Gourmetschiff

Und schon wiedder gings ab aufs Schiff! Diesmal leider nur für ein näfsches Familienmitglied:
Grosi hat Maya und mich zu unsern Geburtstagen auf das Excellence-Gourmetschiff eingeladen.
Jedes Jahr fährt die Excellence Princesse oder Queen während der Herbstzeit von Basel nach Strasbourg (und umgekehrt). Mit an Bord ein Starkoch, der ein esquisites Menu kocht. Am Ende des Abends muss man das Schiff nicht verlassen, sondern kann die Nacht einfach in der Kabine verbingen.
So sind wir am Samstag gegen Mittag nach Basel gefahren, dort hat uns der Car vom Bahnhof aus zum Schiffsanleger gebracht und wir konnten gleich als erstes im Salon einen Zvieri geniessen.
 
Die geschmackvollen Kabinen haben wir anschliessend bezogen und um 18 Uhr gings gebrezelt ab zum Apéro in den Salon.
 
Dort hat uns -Christa Rigozzi (die Moderatorin des Abends) begrüsst und anschliessend haben wir ins festlich gedeckte Restaurant gewechselt. Mit uns am Tisch sassen Heinz und Agi aus St.Gallen, mit welchen wir uns den ganzen Abend prima unterhalten haben.
 
Unser Sternekoch wurde uns vorgestellt: Rolf Fliegauf, der jemals jüngste 2-Sterne-Koch, welcher ein Restaurant im Tessin (Sommer) und im Engadin (Winter) führt.
Die einzelnen Gänge konnten auch mit Weinbegleitung genossen, werden. Der anwesende Sommelier stellte dabei seinen ausgewählten Wein jeweils - in blumiger Weise- vor.
Das 8-Gänge-Menu erfreute Augen und Gaumen restlos. Meiner Meinung nach ist Fliegauf der König der Saucen: nix mit dicken Rahmsaucen o.ä., dafür gefüllt mit Aroma und leichter Säure. Himmlisch!
So wurde uns also immer mal wieder ein weiterer Gang präsentiert, immer zuvor von Christa Rigozzi angesagt und erklärt und von uns genossen (ok, ich glaube, sie durfte auch "schnöigge").
Müde sind wir dann kurz nach Mitternacht ins Bett und haben mit leichten Motorgeräuschen und kaum Schaukeln (ich liiiiebe es doch, auf dem Schiff zu schlafen!!!) himmlisch geschlafen.

Am Sonntag gabs ein schönes Frühstück, bevor wir das Schiff verlassen haben, um am lukullischen Strasbourg-Ausflug teilzunehmen.
Dort hat uns die Reiseleiterin Doris empfangen und im Restaurant l'ancienne Douane durften wir elsässer Spezialitäten geniessen. Anschliessend gings zu Fuss weiter durch härzige Gässli, bis wir am Münster verabschiedet wurden und noch 2 Stunden freie Zeit hatten.
Somit haben wir fleissig Einkäufe erledigt und wollten uns nett in ein schönes Restaurant in der Fussgängerzone setzen. Doch das wollte wohl Petrus nicht: die Himmelsschleusen wurden geöffnet und der Regen prasselte nur so runter. Schade!
Wir waren dann froh, als wir so durchfeuchtet den Bus nach Basel besteigen und uns 2 Std. aufwärmen konnten.

Diese Gourmet-Reise ist eine tolle Sache für alle, die gerne und gerne lange essen (für Thomas wäre das ja nichts: so lange ruhig sitzen, nur um zu essen? Kein Genuss :-) ). Das Übernachten gleich vor Ort ist eh immer praktisch und Strasbourg ist eine Reise wert!

Donnerstag, 26. Oktober 2017

7. Schaffhauser Koffermärt

 
Christina E. und Saskia L. haben ja diese Tradition in die Schweiz gebracht und den allerersten KM hier durchgeführt.
Ich weiss noch, dass mich Christina gefragt habe, ob ich nicht auch komme. Sie führten so einen kleinen Handwerkerraum im Cevi (o.ä.)-Raum auf der Breite durch. 
Da wir da aber  für dieses Datum die Migros-Europapark-Tickets gewonnen hatten, war klar, dass wir nach Rust reisen würden.
Der Ansturm der Aussteller auf den Markt war dann so gross, dass die Beiden kurzerhand den Saal des Hotels Kronenhofs mieten mussten, anstelle des Quartierraumes.
Und der Ansturm der Besucher am Markt war auch riesig und einfach ein grosser Erfolg.
 Beim 2. Markt war ich dann auch dabei. Noch alleine, d.h. ohne Familie und ich habe recht gelitten, den ganzen Tag am engen Platz zu stehen, keinen Schritt nach rechts oder links machen zu können und war unglaublich froh, als Thomas mich über Mittag 1 h ablösen kam.
Mein Verkaufserfolg war gross und somit war klar, dass ich auch beim 3. Markt dabei sein möchte.
In der Zwischenzeit konnte ich dann auch meine Familie dazu motivieren, ebenfalls mitzumachen und ihr kennt ja unsere Tradition: vom Verkaufsverlös gibts immer einen 2-tägigen Osterausflug. Und wir können jeweils wirklich schöne Reisen machen!

Saskia und Christina hatten dann nach der 3. Runde genug und haben Nachfolger gesucht. 
Zusammen mit Esther und Tanja habe ich dann KM 4 und 5 durchgeführt. Immer noch mit gaaaaaaaaaaaanz vielen Bewerbern (meist so 120 bis 150 Anmeldungen für die 50 Plätze) und gaaaanz vielen Besuchern.
 
In der Zwischenzeit sind dann ja die KMs in der ganzen Schweiz wie Pilze aus dem Boden geschossen. Pro Wochenende bis zu 5 Stück überall verteilt in den Gemeinden und Städten. Ein Überdruss hat dabei nun wohl eingesetzt. Man merkt es aber auch schon daran, dass der eine oder andere KM wieder verschwindet.
Tanja und ich haben es uns gut überlegt, ob wir Nummer 7 durchführen wollen oder auch das Gefühl haben, nun seis gut, der Höhepunkt der KMs sei vorüber und wir lassens bleiben.
Aber so ists nicht: wir machen weiter und starten darum mit der nächsten Anmelderunde für den
Wenn auch du mit deinen Produkten oder deinem Hobby Lust hast, dabei zu sein, findest du alle Infos auf dem Blog. Fülle das Anmeldeformular aus. Wir freuen uns auf dich!!!

Freitag, 20. Oktober 2017

Spätsommerausflug

Thomas hat - mir zuliebe - beschlossen, dass wir die Zeit nun nicht H nennen, sondern einfach immer Spätsommer.
 
 
Und zum jetzigen Wetter passt das ja auch perfekt. So haben wir gestern einen Spätsommerausflug auf die Insel Mainau unternommen.
 
Ansonsten ist man ja gewohnt, dass die Parkplätze nur so übervoll sind, dass man beim Ticket lange anstehen muss und ein Zmittagsplätzli zu finden, fast unmöglich zu sein scheint.
Nix da im Spätsommer!
 
Zuerst sind wir natürlich zum tollen Spielplatz, wo sich die grossen und kleinen Kinder derb austoben konnten nach der stündigen Hinfahrt. Ich konnte bereits mein erstes Sonnenplätzli beziehen.
 Quer über den See mit der Fähre, mit dem Floss stacheln, in den Röhren rum kriechen, laut durchs Megafon durch den Park rufen, auf Stämmen balancieren... es ist wirklich ein obertoller Spielplatz, der auch grössern Kindern (und Vätern) noch viel Freude bereitet.
 
 Irgendwann gings dann aber doch weiter, dem See entlang, bis ganz zum Ende, dann den Hortensienweg (leider natürlich verblüht, ein paar schöne Dalien hatte es noch, ansonsten ist nun grad die Umstellung auf die nächste Jahreszeit dran) entlang bis zur höchsten Stelle der Insel. Dann dann auch schon knapp eins über dem Verpflegungsfenster war, gabs dort oben (wieder an der Sonne) Zmittag.
 
Im Baumpark mussten gefühlte 1000 Fotos geschossen werden. Alle mit Spätsommerlaub :-).
Im Papillorama war dann besonders Nevio von der Vielfallt und der Grösse der Schmetterlinge fasziniert und hat ganz viele Fotos gemacht.
 

 
Die Männer wollten dann noch nicht an den See und sind nochmals den Berg hinaufgeklettert, während Livia und ich uns ein schönes See-Sonnen-Plätzli gesucht haben.

Ein Ausflug auf die Mainau lohnt sich also auch im Spätsommer, die Blumenpracht ist zwar vorbei, das mediterrane Klima bleibt aber bestehen :-).